Hola, ¿qué tal?
Auch wenn es anscheinend von meiner Leserschaft nicht weiter bemerkt wurde, fiel gestern mein Beitrag zum Montag aus, aber nun gut, alle, die trotzdem vergebens einen Blick auf die Seite geworfen haben, bitte ich hiermit offiziell um Nachsicht.
Allerdings war der Tag auch nicht wirklich einem Eintrag würdig. Am Morgen fuhr ich lediglich in die Schule, um abzuklären, dass ich mich für den Spanischkurs anmelden darf. Als diese mündliche Einigung eingeholt war, sauste ich wieder mit meiner Gastmutter nach Hause. Gegen 9.00 fuhren wir dann zusammen zunächst in Richtung der Praxis meines Gastvaters. Ich half noch schnell einige Sachen hinaufzutragen und verabschiedete mich nach kurzer Zeit wieder. Mit der Metro ging es zur nicht weit entfernten Sprachschule. Am Eingang staunte ich etwas über das Schild unter der Klingel, dass man doch bitte klingeln sollte, obgleich doch die Tür offen stand. Ganz korrekt klingelte ich natürlich und schmunzelte selbst über meine innere Verunsicherung, als die Frage aus dem Lautsprecher ertönte, ob die Tür nicht offen sei. Oben angekommen wurde ich herzlich begrüßt, ich stellte mich vor und äußerte meinen Wunsch. Mir wurde ein Sessel zum sitzen angeboten und ich wiederholte noch einmal mein Anliegen. Man klärte die Modalitäten ab und dann wurde mir zur Einstufung ein Test in die Hand gedrückt. Diesen beantwortete ich, soweit ich konnte und stapelte am Ende bei der Selbsteinschätzungsfrage mal wieder tief. Aber ich dachte mir, dass die schon wissen werden, was sie tun. Ich füllte noch die Anmeldebestätigung aus und verschwand – ein bisschen durch den Wind, wie ich häufig in solchen Situationen bin – wieder. Aber ich hatte alles geklärt und mir war nichts unklar. Nun geht es ab dem kommenden Montag für zwei Wochen jeden Tag 4 Stunden in die Sprachschule
.
Heute ging es dann wieder in die Schule. Scheinbar hatte auch dort niemand mein Fehlen wirklich registriert, zumindest sprach mich kein einziger darauf an. Wie mir von meiner Gastmutter angetragen wurde, sollte ich mich aber auch selbstständiger einbringen – für mich weiter kein Problem, obgleich ich bisher mit der Arbeit in der engeren Auswahl zufrieden war. Nun gut, gesagt, getan. Ich kam also in die Schule und machte mich an die Arbeit. Requisiten basteln, Manusskriptumschläge zurechtschneiden und fixieren sowie gepflegte Konversation. Am Ende hatte ich den zweiten Hermesflügel, den unteren Teil des Athenahelms und die Manusskripte fertiggestellt. Ein Wunder wie schnell manchmal die Zeit vergeht.
Der Mittag begann wie immer mit dem Mittag. Ich will mich ja nicht beschweren und es liegt wahrscheinlich auch an dem begrenzten Geschmack der Kinder, aber es gab mal wieder, wie es hier genannt wird, Tortilla aus Spinat – ein Beleidigung für die wahre Tortilla, denn eigentlich handelt es sich hierbei eher um ein Batzen Spinat, der in Form gebracht und dann gebraten wurde – dazu Reis und Salat, wie so häufig.
…
“Also LIEBE MAMA, ganz offiziell, sollte ich dir in meinen Kindertagen mit meinem Geschmack solche Eintönigkeit zugefügt haben, dann entschuldige ich mich jetzt dafür. Allerdings kann ich mich daran erinnern, dass das der Fall gewesen ist !!!” 
…
Jedenfalls gibt es außer diesem Essen, noch drei weitere Gerichte, die ich regelmäßig aufgetischt bekomme: Bohnen- und “Allerleisuppe”, wie ich sie mittlerweile getauft habe, da einfach zuviel enthalten ist, dass man es aufzählen könnte – von Kartoffeln, über Nudeln, zig Gemüsesorten bis hin zum Hühnchen – Blumenkohlauflauf und – wie pervers und eigentlich auch total gegen die Natur und chemisch, was ich bloß noch nicht gesagt habe – “Sojagehacktes alá Bolognese” mit Kartoffelbrei. Ausnahmen waren bisher nur das eine Mal Fisch und ein anderes Mal Lasagne als die Familie meiner Gastmutter zu Besuch kam.
Aber naja wenigstens nehme ich dadurch eher nicht zu. Denn gegen meinen eklatanten Sportschuhmangel konnte ich auch heute wieder nichts unternehmen, da die Milliarden von Optionen des Bankautomaten, mich rücklings aus dem Automatenraum haben flüchten lassen. Doch auch dieses Rätsel lässt sich bestimmt noch lösen. Und ansonsten muss ich halt von 180 Euronen ein Jahr leben
… Das ist wenigstens ein Ansporn… Aber bis es soweit kommt, schlaf ich lieber ‘ne Runde und träume von Ordnung, gutem Essen und Geld, also bis denne ¡Adíos!
Erst kurz und dann gar nicht…
Oktober 30, 2007 von unpocitosvs
Jungejunge, ich bin auf so einer krassen Eliteuni, da explodiert dein Gehirn du die Vorelsungen besuchst.
fehlt wenn
Kann ich nur zitieren: “Wie immer!”