Ich bedanke mich für die vielen Kommentare, die mir doch zu meinem kurzen, letzten Beitrag hinterlassen wurden. Weil ich aber nicht nachtragend bin, und ich euch nicht leiden lassen möchte, schreibe ich ein bisschen.
Ein anstrengender zweiter Wochentag stand heute an, den ich aber geschickt managte und so große Arbeiten umschiffte.
So schnitt ich erst mit der Englischlehrerin ein paar Schilde für die Aufführung der vierten Klasse aus und versteckte mich anschließend im Kindergarten. Nein, also eigentlich muss ich das auch nicht so ausdrücken, denn ich habe wirklich anständig und viel in den letzten Wochen gearbeitet und kaum Zeit verplempert. Und das nun kein Holz für die Boote der ersten Klasse da sind, ist nicht Folge meiner Arbeit, sondern eher der Materialknappheit, wenn man nicht wahllos Klimasünder spielt und irgendwelche Bäume im Schulgarten ansägt…
Mit den Kindern aus dem Kindergarten arbeite ich gern, es macht Spaß sie glücklich zu machen, indem man sie einfach an der Arbeit teilhaben lässt. Und da macht es auch nicht so großen Unterschied, ob man sich nicht gewandt ausdrücken kann. Auch wenn es längst nicht so anstrengend ist, wie die Arbeit in der Schreinerei, schafft es einen doch ganz schön und ich war während der Weihnachtsgeschichte stets kurz vor dem Einnicken, was sicherlich nicht an der anrührenden Erzählweise der Kindergärtnerin liegt.
Und so gehen dann die Vormittage ziemlich schnell vorbei. Und am Nachmittag arbeite ich dann in der Schreinerei, wie auch heute. Ich schaffte es endlich das Schwert, was ich meinem Gastvater zu Weihnachten schenken will zurecht zu sägen. Und wenn ich dann erst einmal angefangen habe, bekommt man mich auch nicht so schnell wieder weg. So verbringe ich meistens bis in den frühen Arbeit meine Zeit mit der Holzarbeit.
Einige Dinge wie die Reisevorbereitungen, meine Spanischkenntnisse oder Kauf eines Mobiltelefons bleiben da auf der Strecke. Letzteres werde ich nun hoffentlich am Donnerstag erledigen. Dann kann ich endliche die Nummern von den ganzen Frauen einspeichern, die ich andauernd zugesteckt bekomme… ![]()
Oder noch bekommen werde…
Ja, leider war ich ja noch nicht auf Partys… Kann nur mehr werden…
Mit einem Gruß und der Anmerkung für alle, die es noch nicht wissen und demnächst nach Venezuela reisen oder Freunde dort haben, Präsident Hugo Chavez hat jetzt die Uhren umstellen lassen. Eine halbe Stunde vor, so dass sie jetzt nur noch +4,5 h von Greenwich sind. Offiziell aus Gesundheitsgründen, da der Schlafrhythmus der Venezolaner besser an den Tag angepasst werden soll, man munkelt doch eher, dass es eine neue fixe Idee von Chavez ist, damit Venezuela nicht mehr in der selben Zeitzone wie die US-Ostküste liegt. Es darf geschmunzelt werden…
Ich verabschiede mich mit einem „ahoi“ und bis bald
Kurz und bündig
Dezember 11, 2007 von unpocitosvs
Du bist fleißig. Kannst ja versuchen ins Schulmanagement vorzustoßen… Ich hab gestern versucht den Chefredakteursposten bei der Studentenzeitung zu ergattern, hat aber nicht geklappt… Zu wenig Erfahrung blablabla my ass.