Warum Männer immer die Richtung vorgeben müssen und Frauen immer zahlen wollen…
Kennen Sie das auch, Sie gehen mir nichts dir nichts die Straße lang und es passiert etwas mit dem sie nicht gerechnet hätten. Aber warum?
Warum versprüht Katy Perry Sahne aus Sprühdosen die an ihrem überdimensionierten, aus Törtchen- Nachbildungen bestehenden BH angebracht sind. Man fragt sich: “Ist Amerika – ja und diesen Dauerlutscher leck ich gerne an, der da heißt AMERIKA≠USA – eigentlich so prüde wie es scheint?” Oder darf man doch dem HR-Kommentar glauben, dass wir DEUTSCHEN den Yankees ähnlicher sind als wir glauben, und doch nicht ganz dieselben? Fragen über Fragen.
Weiß Gott, was geschieht, wenn einer mal herausfindet: “Was die Welt im Innersten zusammenhält…” Wobei wir beim Thema wären. Goethes FAUST ! Ja, es darf gelacht werden – zumindest die Eingeweihten werden dies tun. Aber, NEIN ! – hier und heute soll es um die Tragödie gehen. Denn wer kennt sie nicht. Wissen Sie, wie der Schluss des Faust’ erster Teil lautet? Es sei soviel verraten, es ist tragisch – tragisch kurz…
Naja, also Mephisto – meine ehemalige Promenadenmischung hieß mit Geburtsnamen so – , das ist übrigens der Deibel persönlich, ist gerade Gretchen, auch Margarete genannt, und Faust, alias Heinrich, erschienen und will seinen Lohn. Geschäft ist halt Geschäft…
… MEPHISTOPHELES:
Sie ist gerichtet!
STIMME von oben:
Ist gerettet!
MEPHISTOPHELES zu Faust:
Her zu mir!
Verschwindet mit Faust.
STIMME von innen, verhallend:
Heinrich! Heinrich!
HEINRICH… hießen so nicht lange Zeit die Könige von England ? Das waren auch solche Lustmolche, wie die Priester in der Katholischen Kirche. Hier mal ‘nen Ring für 10.000 €, aus’em Klingelbeutel, da mal ‘nen kleiner Messdiener… Ich sag nur “Spätrömische Dekadenz”! Auweia, für diesen Vergleich, mit dem Hintergedanken komm ich gleich doppelt in die Hölle, wo wir wieder beim Teufel wären.
Es müsste doch mit dem Deibel zugehen, wenn… ja, wenn…
Und dann doch nicht. Wer bestimmt eigentlich, was Zufall ist und was nicht? – Hmm, naja… Bestimmt nicht die Kirche… Okay, genug Kakao.
Ach, übrigens bevor ich es vergesse unser Cacau, ja genau der, darf wieder mit der Mannschaft trainieren. Hatte sich ja den Bauchmuskel gezerrt – bestimmt nicht beim Kakao-Trinken. Stimmt der war flach, aber Zufall.
Hätte ich damals in Wahrscheinlichkeitsrechnung aufgepasst oder dem Statistikprof außer einem müden Lächeln mehr Aufmerksamkeit geschenkt, wäre ich wahrscheinlich schon weiter. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder – zumindest dort, wohin die Statistik noch nicht vorgedrungen ist und uns Kommentatoren noch nicht mit Zahlen und anderem schnöden Beiwerk nerven, sowie natürlich bei jenen, die an diese glauben.
Ist es also jener Zufall der uns durch das Leben leitet? Was leitet uns? Wir selbst? – Sehr menschlich, naiv. Normen und Moral? – Wohl eher nicht… Der heilige Geist? Christlich, aber eher unwahrscheinlich…
Nein, es sind die “Männer”, oder “man”, also sowohl als auch… Sehr “Gender”, vielleicht auch “mainstream” – möglicherweise auch 2.0… Was für ein Fortschritt! Es wird geleitet. Das Wesen. Durch das Leben – und der Zufall? Wer leitet, muss denken. Das Kommando übernehmen. Möchten wir das? Jemand der uns sagt, wo wir hinzugehen haben. JA! Und, warum? Um dem Zufall ein Schnippchen zu schlagen. Wer geleitet wird, der vertraut. Aber nicht auf den Zufall, sondern auf die Eingebung. Die Eingebung einer anderen Person. Auf seine Gedanken und sein Wissen. Auto-Suggestion! Vertraue einem anderen und traue dich selbst. Denn wer geleitet wird, der leitet. Und so ist auch zu erklären, warum “man” immer leitet.
“Man” ist nun ver”leitet” zu glauben, jedwede Handlung zu kontrollieren. Doch nicht immer ist Schein gleich Sein. Ist der Wunsch erst einmal Vater des Gedankens, hilft auch das größte Vertrauen nicht mehr – “Die Titanic wird untergehen!”, und das tat sie auch.
Denn den Zufall zu kontrollieren, ist letztlich nicht nur der Wunsch des Statistikers. Und so ist es besser auf die Zahlen zu vertrauen. Auch Zahlen die “man” für gering achtet, können durchaus viel bedeuten. Zahlen bestimmen unser Leben. Sind überall. Ohne Zahlen keine Zeit, ohne Zahlen keine Handlung. Denn jede Handlung selbst ist messbar, ja zählbar. Gut, freilich gäbe es auch ein Leben ohne Erwähnung und Kategorisierung von Zahlen. Doch Leben bedeutet Zeit und Zeit wird definierbar durch Zahlen. Die Sprache entwickelte Zahlen und Zahlen prägen die Sprache. Omnipräsent.
Wer Sprache beherrscht, beherrscht sprachlich auch die Zahlen. Wer aber zudem noch die und das Zahlen beherrscht, kann kontrollieren – nicht nur den Zufall. Ergo, “man” spricht, zæhlt, kontrolliert. Leben bedeutet “Zahlen”. Wer nicht zahlt, kontrolliert nicht. Wer nicht kontrolliert, kann nicht vertrauen. Wer letztendlich nicht vertraut, kann nicht geleitet werden und ist schlussendlich dem Zufall ausgeliefert. Und so “zahlt” “Man(n)”, also beide, sowohl als auch – ach zum Mephisto noch einmal – und “Frau” besser.
Und so heißt es einmal mehr, ein neuer Anfang ist nicht schwer. Vielleicht findet “man” zurück zu dem “Glauben” an die Eingebung, so dass man sich wieder trauen kann, zu “Vertrauen”…
I see…